Musik bietet einen freien Zugang zu Ausdruck, der über Worte hinausgeht. Gegen den klassischen Unterricht habe ich mich lange gewehrt — richtig und falsch passten nicht zu dem, wofür ich Musik brauchte. Sie war ein Ventil, bei dem richtig war, was sich richtig anfühlte. Am Jazz mag ich genau diese Lebendigkeit: Rohheit und Feinheit gleichzeitig, die Spannung zwischen Freiheit, Improvisation und akademischem Können.
Aquarell
Zweisamkeit ohne Worte — geteilte Sprache, geteilter Raum, geteilter Klang.
Die linke Hand · Grund
Klavierunterricht seit 2011 bei Markus Tyroller in Heidelberg. Musikabitur mit 15 Punkten in Schriftlich, Gehörbildung und Klaviervortrag, dazu acht Jahre Schulchor (unter Matthias Rickert) und ein Jahr Bigband (unter Dr. Peer Hübel) am St.-Raphael-Gymnasium. Der Chor wurde beim Badischen Chorwettbewerb als „Konzertchor“ eingestuft.
Die rechte Hand · Freiheit
Ein Gastsemester Jazzpiano & Musikwissenschaft in Heidelberg, danach der Weg in die Improvisation. Unterricht u. a. bei Prof. Christoph Georgii (Jazzpiano) und Prof. Carola Keil (Stimmbildung, ca. ein halbes Jahr), beide an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, sowie bei Yuriy Sych (Hessischer Jazzpreis) an der Musikschule Frankfurt.
Kawai MP11SE · Kontrabass · Gesang · Schlagzeug
Zuhause
Das Klavier in Heidelberg.
Wo Klavier und Forschung sich berühren
Seminararbeit zum Thema
Seminararbeit in Biopsychologie bei Prof. Christian Fiebach (Neurokognitive Psychologie, Goethe-Universität), Note 1,0. Sie fasst den Forschungsstand dazu zusammen, welche neuronalen Prozesse beim improvisierten Spielen beteiligt sind — etwa das Zusammenspiel von motorischer Planung und der Hemmung bewusster Kontrolle.